Was die WELT erst als Gerücht verbreitete, ist jetzt amtlich: Kardinal Karl Lehmann offenbar beschlossen, den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz niederzulegen.
Bischof von Mainz wolle er demnach jedoch bleiben. Der Autor insgesamt 28 lieferbarer Bücher unter anderem bei Herder und St. Benno war vor Weihnachten wegen Herzbeschwerden in einer Klinik behandelt worden. Angeblich soll er seinen Beschluss in einem internen Brief bekannt gegeben haben.
In disem Punkt ist die Evangelische Kirche in Deutschland schnell. Der Ratsvorsitzende Bischof Wolfgang Huber hat bereits darauf reagiert:
Das Wirken von Karl Kardinal Lehmann als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz „war ein großes Geschenk nicht nur für die katholische Kirche in unserem Land, sondern für die Gemeinschaft der Christen und der Kirchen, ja für unser Land insgesamt“, schreibt der Autorenkollege in einer ersten Reaktion. Der ökumenische Geist, den Karl Kardinal Lehmann repräsentiere, solle auch weiterhin bestimmend sein.