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Europäische Internetplattform für Bücher readme.cc startet im Frühjahr

Überall entehen ständig neue Internetportale für Bücher, auf denen User über Bücher bloggen und sich in Buchforen über Gelesenes austauschen können. Jetzt soll es ab dem Frühjahr die europäische Internetplattform readme.cc als unabhängiges und international ausgerichtetes Buchportal geben, das als virtuelle Bibliothek Experten mit Laien vernetzen kann:

Die Initiatoren Walter Grond und Beat Mazenauer konnten in dreijähriger Aufbauphase Partner aus acht europäischen Ländern für das Projekt begeistern, darunter die Sorbonne in Paris, das Oversættelsescentret in Kopenhagen, das Zentrum für Interkulturelle Studien in Fürstenfeld, die Fondazione Rinascimento Digitale in Florenz und das Literaturhaus in Hamburg. Dazu stoßen Partner aus Ägypten und Israel, die den sprachenübergreifenden Aspekt der Plattform zusätzlich unterstreichen.

Ziel ist, dass Autoren, Wissenschaftler, Künstler und Medienprofis ebenso wie Hobbyleser aus ganz Europa ihre persönlichen Buchkritiken veröffentlichen und eigene Bibliotheken in dieser virtuellen Bibliothek vorstellen können.

readme.cc soll die Möglichkeit bieten, sich über Bücher auszutauschen, Bücher von anderen Usern für die eigene Bibliothek auszuleihen und Fragen an die Experten zu richten. Darüber hinaus initiiert readme.cc neben dem virtuellen Austausch auch reale Treffen für die User.

Das von der EU geförderte Portal ist bereits in zehn Sprachen übersetzt und arbeitet europaweit mit Partnern wie Universitäten, Literaturhäusern, Übersetzerbüros, Bibliotheken, Literaturzeitschriften und anderen Internetplattformen zusammen. Damit bietet readme.cc seinen Mitgliedern eine interkulturelle Plattform zum Austausch über Bücher und seinen Partnern die Möglichkeit internationale Netzwerke auf- und auszubauen.

„Hinter unserer Absicht, eine große Leser-Community zu bauen, steht ein Traum: neue Möglichkeiten der Verbreitung von Literatur auszuexperimentieren“, so Walter Grond.

Erweitert wird das Angebot der Community ab sofort durch regelmäßige Treffen im Literaturhaus Dagny, das auf der virtuellen Plattform Second Life eröffnet. Jeden letzten Donnerstag im Monat werden geladene Autoren in einer der 10 Sprachen aus ihren Texten lesen oder auch Diskussionen zu einem literarischen Thema einleiten. Die Präsentationen beginnen stets um 20:00 Uhr. Bereits ab 19:00 Uhr stehen den Usern Helfer zur Verfügung, die bei eventuellen technischen Schwierigkeiten eingreifen können. Nach der 15-20-minütigen Vorstellung haben die Gäste die Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen. Den Anfang macht am 31. Januar die Netzautorin Susanne Berkenheger.

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