Home > Verlage > Klett-Cotta holt den Granddaddy des Cyberspace, William Gibson, nach Deutschland und liefert bereits am 10. März 2008 sein neues Buch „Quellcode“ aus

Klett-Cotta holt den Granddaddy des Cyberspace, William Gibson, nach Deutschland und liefert bereits am 10. März 2008 sein neues Buch „Quellcode“ aus

Offensichtlich muss mensch nur wollen. Während der Verlag Random House www.randomhouse.de seine deutschen Neal Stephenson- Fans mit dem dritten Band des fantastischen Barock-Zykluses, The System of the World www.nealstephenson.com, der bereits vor vier Jahren in Amerika erschien, auch im Frühjahr 2008 nicht beglücken wird, ist der Stuttgarter Klett-Cotta Verlag www.klettcotta.de offensichtlich schneller.

Denn: Nachdem William Gibsons neues Buch Spook Country www.williamgibsonbooks.com/books/spook.asp, am 7. August 2007 bei Penguin Putnam http://us.penguingroup.com in den USA erschienen ist, wird bereits am 10. März 2008 in der deutschen Übersetzung unter dem Titel Quellcode (ca. 450 Seiten, ca. 22,50 E.) vorliegen. Dabei hat Klett-Cotta hat seinem Autor und Buch gleich mal eine deutsche Website spendiert www.williamgibson.de.

Doch damit nicht genug des Guten. Der Granddaddy der Science-Fiction-Literatur, der Erfinder des Begriffes „Cyberspace“, den er in seinem neuen Buch wunderbar verballhornt, er, der sich im Lauf der letzten 30 Jahre mit seiner Neuromancer – und Idoru-Trilogie in die Herzen und Hirne der Internet Community eingeschrieben hat, kommt vom 4. März bis zum 6. März 2008 nach Deutschland.

Das ist eine kleine Sensation, denn Gibson war seit seiner Studentenreisezeit nicht mehr in Deutschland und die ist über 30 Jahre her. Für das letzte große Interview www.heise.de/tp/r4/artikel/4/4601/1.html das er im Frühjahr 2000 deutschen Journalisten gewährte, mussten diese zu ihm ins kanadische Vancouver reisen.

„Unsere Gegenwart“, sagte er damals, „ist die reinste Science Fiction“. Wie recht er damit hatte, stellt er mit Quellcode, das alle Ingredenzien zu einem Kultbuch in sich vereint, unter Beweis.

Zu dem Thema Container hat übrigens der Murmann Verlag gerade das passende Sachbuch vorgelegt: Eine Kiste erobert die Welt www.murmann-verlag.de/shop/produkte/preuss_einekiste.htm vom ehemaligen Spiegel Redakteur Olaf Preuß. So einige hundertausend werden jährlich auch in Vancouver verschifft, dem grössten Hafen Kandas. Dort, in seiner Wahlheimat, wird William Gibson spätestens am 17. März 2008 wohl wieder sein wollen – immerhin feiert er an diesem Tag seinen 60igsten Geburtstag.

STEFAN BECHT stefan@stefanbecht.de

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