Der PIN-Chef und Minderheitsgesellschafter Günter Thiel macht Druck. Bis Dienstag will er vom Medienkonzern und Pin-Mehrheitsaktionär Springer mehr Klarheit haben über die Zukunft der Firma, hat die SZ erfahren [mehr…].
„Wir brauchen bei Pin bis Weihnachten einen Geldeingang“, sagte Thiel der „Süddeutschen Zeitung“, die am Montag erscheint. Am Dienstag tagt dem Blatt zufolge der Pin-Verwaltungsrat. Thiel ist bis dahin bereit, Springers 63,7 Prozent-Anteil an dem Briefzusteller zu übernehmen und die Firma fortzuführen. Dafür sei auch die Beteiligung von Finanzinvestoren an PIN denkbar, sagte er. „Ich kenne allerdings keinen Finanzinvestor, der Geld bereitstellt, wenn Gewinne nach einer Sanierung an einen früheren Mehrheitsaktionär abgeführt werden müssen“, sagte Thiel.







