Springer-Chef Matthias Döpfner lehnt einen Verkauf der Pin-Beteiligung für einen symbolischen Mini-Betrag ab. Im SPIEGEL attackiert er indirekt die Bundeskanzlerin: Wegen des Mindestlohns sei sein Vertrauen in Politikerzusagen „unter null“ gesunken.
Am Freitag hatte Pin-Chef Günter Thiel angekündigt, den Springer-Anteil an der Brieffirma für einen symbolischen Euro übernehmen zu wollen [mehr…]. Doch das scheint Döpfner zu einfach:: „So wie er sich das vorstellt, geht das nicht“, sagte er dem SPIEGEL.
Persönlich sieht Döpfner die Investitionen des Verlags in die Brieffirma Pin als seine bisher größte Niederlage an: „Jetzt werden gerade bis zu 600 Millionen Euro vernichtet. Das ist bitter.“ Es sei enttäuschend, dass die Politik einen freien Markt im Briefgeschäft verhindere: „Ein solch hohes Maß an Willkür hatten wir nicht erwartet.“







