Nicht nur in den USA, wo am vergangenen Wochenende in Atlanta eine große internationale Buchpremierenfeier stattfand, sondern auch bei uns warten wir auf den 7. November, an dem weltweit der Roman „Rhett“ von Donald McCaig erscheint, die Neuerzählung von Margaret Mitchells „Vom Winde verweht“ aus der Sicht Rhett Butlers [mehr…].
Alle sind wir gespannt, ob das Experiment aufgeht: Bei Hoffmann und Campe läuft die Auslieferung der ersten 200.000 Exemplare bereits auf Hochtouren. Nach den ersten Artikeln in Bild am Sonntag und Der Spiegel haben unter anderem Focus, Welt am Sonntag und Titel, Thesen, Temperamente (ARD) sowie eine Vielzahl von Frauenmagazinen und Feuilletons der Tageszeitungen für die nächsten Ausgaben Berichte und Besprechungen angekündigt, wie HoCa-Sprecherin Claudia Fischer sagt.
Auch große TV-Nachrichtensendungen hätten Interesse an der Berichterstattung über diese Buchveröffentlichung gezeigt.
Auch die ersten Kritiken klingen gut: Der afro-amerikanische Romancier Stephen L. Carter bewertete „Rhett“ am gestrigen Sonntag in einer Vorabrezension der New York Times schlicht als „exzellent“. Nach Ansicht von Carter gewinnt Rhett besonders durch die realistische Darstellung des Schicksals der Sklaven zur damaligen Zeit und die fehlende Scheu des Autors McCaig auch Worte wie „Farbige“ und „Nigger“ zu deren Bezeichnung zu verwenden, „eine Wahrhaftigkeit“, die Scarlett fehle.