Über das neue SPIEGEL-Special zur Buchmesse dürfen sich in diesem Jahr auch

Independents freuen: Sie spielen nämlich eine unübersehbare Rolle in diesem Heft. „Ein bisschen Zocker sein“ heißt das große Verlegerinterview mit Dietrich zu Klampen über den Wandel der Branche, provokante Titel und die entscheidende Rolle der Mundpropaganda. Von sozusagen Null auf Hundert ist der junge Düsseldorfer Lilienfeld-Verlag (BuchMarkt 8/2007, S. 21) durchgestartet: Noch ist das erste Programm noch gar nicht komplett ausgeliefert, schon schlagen – auch im SPIEGEL-Special – die Wellen hoch um ihre Oswald Spengler-Aufzeichnungen „Ich beneide jeden, der lebt“.
„Stammgast“ im Heft ist BuchMarkt-Chefreporter Gerhard Beckmann diesmal zum Thema „Missbrauchtes Privileg. Wie deutsche Buchverlage und der Buchhandel die Preisbindung selbst untergraben und das Vertrauen der Politik zerstören“.
Weiter dabei: „Krimis: Geschichte eines Verbrechens“ – mit „Kalteis“ legt Andrea Maria Schenkel bei Edition Nautilus ihre zweite Rekonstruktion eines historischen Kriminalfalls vor. Und Margit Schreiner hält in „Haus, Friedens, Bruch.“ (Schöffling & Co.) einen virtuosen Monolog über das Scheitern.