Die Jury des Kinder- und Jugendbuchpreises der Stadt Oldenburg hat in diesem Jahr sechs Nachwuchsautoren nominiert. Der diesjährige Preisträger wird erst am Abend der Preisverleihung am 9. November bekannt gegeben. Auf dieses neue Vorgehen bei der Vergabe einigte sich im Vorfeld die Kulturverwaltung der Stadt Oldenburg mit der Jury und dem Koordinierungsrat der Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM, in deren Rahmen der Kinder- und Jugendbuchpreis alljährlich vergeben wird.
Nominiert wurden:
Thomas Binotto: Mach’s noch einmal, Charlie! (Bloomsbury)
Maja Bohn: Die unglaubliche Geschichte des Herrn Fliege (Hinsstorff Verlag)
Rolf-Bernhard Essig: Schreiberlust & Dichterfrust (Hanser)
Beate Teresa Hanika: Malvina in der Seifenblase (Manuskript)
Freya Nebe: Überall nur Angst in den Augen (Manuskript)
Tilo Walther: Wenn, dann müsste es was ganz Großes sein (Manuskript)
Die Juroren haben 506 Erstlingswerke (133 Bücher und 373 Manuskripte) aus dem deutschsprachigen Raum gesichtet und beurteilt. Damit wurde ein Höchststand an Einsendungen in der 30-jährigen Geschichte der Preisvergabe erreicht. „Vor diesem Hintergrund überrascht die Juryentscheidung, der Öffentlichkeit mehrere talentierte Nachwuchsautoren präsentieren, nicht“, sagt der Oldenburger Kulturdezernent Martin Schumacher.
Der Jury des Kinder- und Jugendbuchpreises der Stadt Oldenburg gehören an: Christian Bittner (wissenschaftlicher Mitarbeiter am germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum), Robert Elstner (Diplom-Pädagoge und wissenschaftlicher Bibliothekar in der Stadtbibliothek in Leipzig), Annika Gloystein (Schülerin an der Cäcilienschule in Oldenburg), Mareile Oetken (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät III Sprach- und Kulturwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) und Ralf Schweikart (Redakteur und freier Journalist in Hofheim).