Auch vier Tage nach der erneuten Ankündigung von Anwalt Hans Nüsslein, eine Plagiatsklage gegen die Autorin Andrea Maria Schenkel eingereicht zu haben [mehr…], hat das zuständige Gericht in München den Eingang einer Klage bisher nicht bestätigt. Das teilt der Verlag Nautilus heute in einer Presseerklärung mit.
„Wir und auch die Autorin haben davon nur über die Presse erfahren, die ihrerseits von Herrn Nüsslein persönlich angerufen wurde. Angeblich sei die Klage am Freitag beim Landgericht München 1 eingereicht worden: bislang wurde das dort nicht bestätigt“, so der Verlag in einer Pressemitteilung.
Nüsslein vertritt den Journalisten Peter Leuschner, der behauptet Schenkel habe für ihr Buch Tannöd aus seinem Sachbuch abgeschrieben.
„Auch jetzt versuchen Anwalt und Mandant ganz offenbar, die große Medienaufmerksamkeit, die Andrea Maria Schenkel mit ihrem zweiten Buch „Kalteis“ genießt, zu nutzen“, schreibt der Verlag weiter. Das Buch stehe jetzt auf Platz 3 der Krimi Bestsellerliste und sei über 80.000 Mal verkauft worden, meldet Nautilus.