Die WELT richtet ihren Blick jetzt auf das Erscheinen der deutschen Ausgabe. Denn wenn am 27. Oktober Harry Potter auf Deutsch erscheint, dann geht eine Serie zu Ende, die auch ein persönlicher Erfolg von Carlsen-Veröeger Klaus Humann ist: Ein bischen zufällig, wie er im Interview mit der WELT erläutert.
Und er berichtet, mit welchem Konzept er in die Verhandlungen gegangen ist: „Erstens: Wir hatten den Mut zu sagen, wir können zwar nicht mehr zahlen, aber insgesamt wird die Summe größer, weil wir bereit sind, die ersten drei Bücher einzukaufen. Das hat den Agenten, vor allem aber die Autorin beeindruckt. Im Nachhinein hat sich das übrigens als Segen herausgestellt. Wir haben die ersten drei Bücher zu Konditionen bekommen, von denen ich heute träumen würde. Zweitens: Der Autorin gefiel, was wir sonst noch im Programm haben – Philip Pullman etwa, den sie über alles schätzt. Und ein Drittes: Ich war der einzige deutsche Bieter, den der Agent persönlich kannte.“