Am Tag nach der Präsentation des neuen Gastlandes Katalonien auf der Frankfurter Buchmesse schlagen die Wogen der öffentlichen Empörung hoch, berichtet DIE WELT: Die Bekanntgabe, dass Katalonien sich im Oktober nur mit Katalanisch schreibenden Autoren präsentieren wird, hat die seit Wochen lodernde Diskussion noch einmal kräftig angefacht
Damit werden viele Bestseller Autoren aus der Region, die aber auf Spanisch schreiben, nichtunter dem katlonischem Dach vertreten sein. Dazu gehören zum Beispiel Eduardo Mendoza („Die Stadt der Wunder“) oder Carlos Ruiz Zafón („Der Schatten des Windes“).
In den Internetforen geht es nun heiß her. „Im Regionalparlament von Barcelona warf ein Abgeordneter der Opposition der katalanischen Regierung wütend vor, „Katalonien im Ausland wieder einmal lächerlich“ gemacht zu haben. In der deutschen Presse habe der Auftritt für die Buchmesse scharfe Kritik geerntet, so der Politiker weiter. Ein Faktum, das die Katalanen offensichtlich tief trifft und auch in den Chatforen eine große Rolle spielt“, so die WELT.