„Wir blicken auf ein weiteres erfolgreiches Jahr in unserer knapp 10jährigen Unternehmensgeschichte zurück – die buch.de internetstores AG hat sich stetig verbessern können und ist sehr gut für die Zukunft aufgestellt“ – Worte des buch.de Vorstandssprechers Albert Hirsch, die bei den rund 140 anwesenden Aktionären auf der diesjährigen Hauptversammlung der Gesellschaft in der Speicherstadt in Münster Coerde gut ankamen.
Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung weiter mitteilt, verwies er mit einem Umsatzplus von 20 Prozent in 2006 auf die kontinuierlich positive Entwicklung der buch.de internetstores AG. Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Ein Jahr nach der Gründung, 1999, wurden 2,3 Millionen Euro Umsatz erzielt, 2005 bereits rund 46 Millionen Euro. 2006 folgten der Sprung über die 55-Millionen-Grenze und ein Ergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von 2,1 Millionen Euro. Damit übertraf das Unternehmen seine für 2006 anvisierten Ziele und wuchs erneut deutlich überproportional zum Markt, sowohl im Vergleich zum Sortimentsbuchhandel als auch im Vergleich zum Internethandel generell im deutschsprachigen Raum.“
Zur Unternehmensstrategie erläuterte Hirsch die wichtigsten strategischen Konstanten: „Wir sind und bleiben mit unseren derzeit 13 Webshops ein Mehrmarkenanbieter. Gleichzeitig konzentrieren wir uns auf das Kerngeschäft Bücher und setzen auf die länderübergreifende Multichannel-Kooperation mit der Thalia-Buchhandelsgruppe.“ Kompromisslose Qualitätsorientierung, eine stabile IT-Plattform und zahlreiche gezielte Marketingaktivitäten sowie ein konsequentes Kostenmanagement führten dazu, dass die buch.de internetstores AG Umsatz und Gewinn deutlich steigern konnte.
Auch mit Web 2.0 und Marktrisiken beschäftigte sich die Versammlung: „Auch zukünftig werden aktuelle Trends aufgegriffen und neue gesetzt: so stehen im Geschäftsjahr 2007 neben der Optimierung von IT und Prozessen der Ausbau der Gebrauchtbuch-Plattform „Marktplatz“, die Implementierung einer buch.de Community mit dem Arbeitstitel „Alexandria“ und die Integration von Web 2.0-Funktionen auf der Agenda. Als erster Online-Buch- und Medienhändler ist bol.de schon seit einigen Monaten mit dem virtuellen Media-Dome in der 3D-Welt Second Life vertreten – auch diese Präsenz soll weiter ausgebaut werden. Als mögliche Risiken für den deutschen Markt stufte Hirsch den Fall der Buchpreisbindung in der Schweiz ein. Auch die Frage der Versandkostenfreiheit und der weitere Preisverfall bei den Speichermedien müssten weiterhin beobachtet werden.“







