Der Wettbewerb „Das bedrohte Wort“ ist entschieden. Der Gewinner ist das Wort Kleinod. Die Jury kürte dieses Wort von rund 3000 eingesandten Vorschlägen zum schönsten bedrohten Wort. „Kleinod steht für ein auf den ersten Blick unscheinbares Ding, das jedoch einen hohen persönlichen Wert haben kann“, sagte Jury-Sprecher Bodo Mrozek („Lexikon der bedrohten Wörter“).
Von 2982 Einsendungen wurden zehn Wörter prämiert. Platz zwei erhält das Adjektiv blümerant. Platz drei belegt der Dreikäsehoch. Weiterhin sind unter den prämierten Wörtern die Begriffe Labsal (Platz 4), Augenstern (6), Lichtspielhaus (8), die Adjektive fernmündlich (7) und hold (9) und das Verb bauchpinseln (5). Den zehnten und letzten Platz belegt das Wort Schlüpfer.
Der Jury gehören die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse, der Schweizer Essayist und Kritiker Michael Angele, der Autor Jakob Hein sowie der Sprachwissenschaftler Marco Scheider an. Initiator der Ausschreibung ist der Berliner Journalist und Autor Bodo Mrozek, der im Rowohlt Verlag das „Lexikon der bedrohten Wörter“ veröffentlichte.







