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Thieme und Deutsche Zentralbibliothek für Medizin vereinbaren Nationallizenz

Die Thieme Verlagsgruppe und die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) haben eine bundesweit geltende Lizenz abgeschlossen.

Sie erlaubt zahlreichen deutschen Einrichtungen den Zugriff auf das elektronische Archiv von acht Fachzeitschriften der Verlagsgruppe. Finanziert wird die Nationallizenz von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG.

Seit 2004 finanziert die DFG bundesweit geltende Lizenzen. Ziel dieser Nationallizenzen ist es, Wissenschaftlern und Studierenden den kostenlosen Zugang zu Datenbanken, digitalen Textsammlungen und elektronischen Zeitschriften zu ermöglichen. Mit der nun abgeschlossenen Nationallizenz zwischen der ZB MED und der Thieme Verlagsgruppe haben künftig alle Naturwissenschaftler und Mediziner, die an deutschen Hochschulen, Bibliotheken oder Forschungseinrichtungen arbeiten, Zugriff auf Thieme-Inhalte.

„Es freut mich, dass deutsche Wissenschaftler und Studenten nun die Chance haben, die Zeitschriften unserer Verlagsgruppe für ihre Arbeit zu nutzen“, erklärt Bernd Hess, Bereichsleiter Institutional Sales bei Thieme. Die von der DFG finanzierte und von der ZB MED unterzeichnete Lizenz erlaubt Zugriff auf das elektronische Archiv der Fachzeitschriften SYNLETT, SYNTHESIS, Planta Medica, Plant Biology, Hormone and Metabolic Research, Pharmacopsychiatry, International Journal of Sports Medicine und Neuropediatrics. „Damit können wir die Versorgung mit hoch evaluierter elektronischer Fachinformation an deutschen Einrichtungen weiter verbessern“, informiert Ulrich Korwitz, Leitender Bibliotheksdirektor der ZB MED.

Zugriffsberechtigt sind verschiedene deutsche Einrichtungen: staatliche und private Hochschulen, Staats-, Regional- und Landesbibliotheken. Hinzu kommen wissenschaftliche Spezialbibliotheken mit überwiegend öffentlicher Finanzierung, öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen wie beispielsweise die Fraunhofer-Gesellschaft oder die Max-Planck-Gesellschaft und staatliche Institutionen inklusive aller sich im Ausland befindlichen Standorte der oben genannten deutschen Einrichtungen. Zusätzlich können wissenschaftliche interessierte Privatpersonen im Einzelfall und zum eigenen Gebrauch Zugang per Passwort über die ZB MED erhalten.

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