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DREI FRAGEN AN Lothar Kleiner zu lovelybooks.de

Die Holtzbrinck-Gruppe testet derzeit die Web-2.0-Plattform Lovelybooks.de [mehr…], in der sich Leser und Autoren wieder finden können – Anlass für DREI FRAGEN

Lothar Kleiner

AN Lothar Kleiner, der das Projekt mitverantwortet.

Wie kam es zur Idee zu www.lovelybooks.de?

Die erste Idee geht auf das Jahr 2005 zurück, als Sandra Dittert und ich einen Sommerkurs für Professional Publishing an der Stanford University in Palo Alto, mitten im Silicon Valley, besuchten. Angeregt von Diskussionen mit dem Stanford Professor und Zukunftsforscher Paul Saffo und anderen wurde die Idee geboren, eine Buchcommunity in Deutschland zu gründen. Es war einfach an der Zeit, dass jemand eine Community für Bücher schafft, wie es sie zu anderen Themen schon gibt. Denn eins ist klar: Die Internet-Nutzer sind längst nicht mehr nur stille Konsumenten, sie wollen Inhalte aktiv mitgestalten. Und das können und sollen sie bei www.lovelybooks.de.

Welches Ziel hat Ihre Plattform?

Die Plattform soll ein Ort werden, an dem sich alle buchbegeisterten Menschen treffen können. Er ist prinzipiell offen für Leser, Autoren, Buchhändler und alle Verlage. Ausdrücklich ist lovelybooks keine „Holtzbrinck-Seite“, die als Vermarktungsplattform für die Autoren der Gruppenverlage gedacht ist. Eine solche Community mit einem einseitig ausgerichteten Vermarktungsziel hätte unserer Meinung nach keine Aussicht auf Erfolg.

Wie soll es mit www.lovelybooks.de weiter gehen?

www.lovelybooks.de ist im Moment noch in einer frühen Beta-Version online. Wichtige Grundfunktionen sind eingerichtet worden, und jede Woche kommen neue Features hinzu. Aber es gibt noch eine lange to-do-Liste, die ständig durch eigene Ideen und den Input aus der Community ergänzt wird. Die derzeitigen Nutzer helfen durch Tipps, Kritik und Wünsche bei der Weiterentwicklung der Community mit. Das durch Web 2.0 nun mögliche „Mitmach-Internet“ wird hier bereits bei der Entwicklung der Online-Präsenz möglich, nicht erst bei der späteren Nutzung. Denn generell gilt, dass die durch die User generierten Inhalte immer wichtiger werden.

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