Über wissenschaftliche Literaturversorgung diskutieren seit gestern Vertreter von Bibliotheken, Verlagen und öffentlichen Institutionen auf dem Kongress der EU-Kommission „Access to Science“ in Brüssel.
Anlässlich des Treffens haben nationale und internationale Verlegerverbände sowie Wissenschaftsverlage die „Brussels Declaration on STM Publishing“ verfasst. Darin weisen sie unter anderem darauf hin, dass die Kosten für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Literatur durch „Open Access“ vom Nutzer oder Leser auf den Autor verlagert würden. Das werde in des gesamten Diskussion über „Open Access“ zu wenig beachtet.
Zu den Unterzeichnern gehören neben dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels unter anderem der Europäische Verlegerverband, die International Association of Scientific, Technical and Medical Publishers (STM) und die Association of Learned & Professional Society Publishers (ALPSP) sowie Verlegerverbände aus Italien, den Niederlanden und Großbritannien.
Die „Brussels Declaration on STM Publishing“ steht im Internet unter:
Downloads – Börsenverein des Deutschen Buchhandels
www.boersenverein.de/de/69181?rubrik=&dl_id=137532