Der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik geht in diesem Jahr an Hubert Winkels. Der 52-jährige Journalist und Schriftsteller lebt in Düsseldorf und arbeitet als Kritiker für den Deutschlandfunk. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung wird vom „Börsenblatt“ verliehen, das morgen darüber berichtet. In der Begründung der Jury heißt es, Winkels sei ein »Förderer deutschsprachiger Gegenwartsliteratur, mit der er kenntnisreich und analytisch umgeht und die er unterhaltsam vermittelt«.
Die Auszeichnung wird während der Buchmesse in Leipzig vergeben. Frühere Preisträger sind unter anderen: Meike Feßmann, Hubert Spiegel, Elmar Krekeler, Felicitas von Lovenberg, Maike Albath, Ulrich Weinzierl, Lothar Müller und Andreas Nentwich.
Der Jury gehören an: Maria Gazzetti, Leiterin des Frankfurter Literaturhauses, der Schriftsteller Peter Härtling, die Buchhändlerin Rachel Salamander, der Präsident der Akademie für Sprache und Dichtung, Klaus Reichert, der Verleger Klaus Schöffling und Börsenblatt-Chefredakteur Torsten Casimir