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Heute begonnen: Die zweitägige Konferenz zum akademischen Publizieren / Zwischen Open Access und Urheberrecht

Mit einem Thema der Zukunft hat heute die zweitägigen Konferenz Academic Publishing in Europe (APE 2007) – Innovation & Publishing in Berlin begonnen. Welche Vorteile hat der weltweite Zugang zu Informationen? Wie können Verlage sie nutzen? Welche Bedeutung haben Bibliotheken heute? Zu diesen Frgen diskutieren über 200 Wissenschaftler, Verleger und Vertreter von Bibliotheken und öffentlichen Institutionen Fragen zwischen Open Access und Urheberrecht. Es geht um die Möglichkeiten und Bedingungen des wissenschaftlichen Publizierens in Zeiten des Internets.

Bei der Auftaktveranstaltung in der Berlin-Brandenburg Akademie der Wissenschaften wies Karl-Peter Winters, Vorsitzender des Verleger-Ausschusses im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, darauf hin, wie wichtig der europäische Dialog über die Zukunft des Publizierens sei. „Der Schutz des Urheberrechts muss die unverrückbare Basis aller Planungen und künftigen Projekte sein“, betonte er in seiner Begrüßung. Durch das Internet ändere sich auch das Verhältnis zur Publikation und zum Publizieren. Heute könne jeder Publikationen schreiben und sie im Netz öffentlich machen. Umso wichtiger werde die Verantwortung der Verlage. „Wir müssen uns immer stärker darum kümmern, die Qualität der Inhalte zu sichern, das geistige Eigentum unserer Autoren zu schützen und das Wissen zu selektieren und auffindbar zu machen“, so Winters.

Der Börsenverein unterstützt die Konferenz, die unter dem Dach der Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission noch bis Mittwoch durchgeführt wird. Schirmherrin ist Annette Schavan, Bundesmini-sterin für Bildung und Forschung.

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