„Der 1937 geborene Dortmunder Verleger Bodo Harenberg zieht sich Schritt für Schritt ins Privatleben zurück“, vermeldet die FAZ. „Als letzten Teil seines Unternehmens ‚Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien GmbH’ hat er nun das Fachmagazin ‚Buchreport’ an den ‚Spiegel’-Verlag verkauft.“
Weiter schreibt die FAZ: Was den „Spiegel“ nun bewog, den „Buchreport“ zu übernehmen, liegt auf der Hand: Die 1970 gegründete Branchenzeitschrift erhebt und erstellt für das Hamburger Magazin allwöchentlich die Bestsellerlisten, seit 2001 durch elektronische Abfrage bei 350 Buchhandlungen im ganzen Land. Zugleich könnte es für den „Spiegel“-Verlag interessant sein, durch die von Harenberg aufgebauten Vertriebswege eine größere Nähe zum Buchhandel zu gewinnen. Zugleich verlautet aus Hamburg jedoch, dass man den „Buchreport“ nur temporär erwerben wolle und für die mittelbare Zukunft einen fachkompetenten Käufer suche.