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Wolters Kluwer verkauft Bildungssparte / 700 Mio. Erlös gilt als realistisch

Das niederländische Mutterhaus von Wolters Kluwer erwägt einem Bericht des Daily Telegraph zur Folge den Verkauf der Bildungssparte des Verlages. Diese Nachricht zitiert die Financial Times Deutschland in ihrer heutigen Ausgabe. Demnach bereite Wolters Kluwer den Verkauf des Geschäftsbereiches für 700 Mio. Euro vor.

Den Verkauf soll die Investmentbank Lehman Brothers realisieren. Eine Sprecherin wollte diesen Vorgang so nicht bestätigen, sprach aber wohl davon, dass die Bank dabei helfe, „alle Optionen für den Bereich zu prüfen“, so der Bericht weiter.

Inzwischen gibt es eine namhafte Zahl von Kaufinteressenten. So stehe das französische Haus Legardere und Edits, Pearson, der niederländisch-britische Verlag Elsevier sowie der skandinavische Verleger Sanoma WSOY in der Anbieterschlange. Außerdem interessieren sich Finanzinvestoren für den Deal: 3i, Candover und Cinven.

2005 hatte der Verlag laut einer Firmensprecherin 309 Mio. Euro Umsatz generiert. Der Preis von 700 Mio. Euro wird von Beobachtern für realistisch gehalten. Auch die Aktionäre dürfen sich möglicherweise freuen. Denn es gilt als ausgemacht, dass die Erlöse auch den Aktionären teilweise zugute kommen sollen. Bei der Nachricht gestern ist die Aktie von Wolters Kluwer um 0,8 Prozent gestiegen.

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