Bisher hätten sich die unabhängigen Buchhändler zurückgehalten, so die Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Buchhändler (AUB) in ihrem Weihnachtsrundbrief. „Die Zurückhaltung erklärt sich aus der großen Brisanz des Themas – zunächst hatten wir uns in Stillschweigen geübt, um keine „schlafenden Hunde“ zu wecken“, so die AUBler. Aber das sei jetzt nicht mehr nötig. „Von nun an werden uns „individuelle“ Vergünstigungen begleiten wie die Billigbuch-Editionen der Tages- und Wochenzeitungen“, kündigen sie vage an. Mit dem Hinweis: Mehr im Januar…
Und der halb-versöhnliche Aufruf zum Schluss: „Die AUB ist nicht etwa angetreten, um anklagend den Finger auf die Thalias, Baedekers und Mayerschen dieser Erde zu richten und sich die heile Welt des Buchhandels der 70er und 80er Jahre zurückzuwünschen. Was wir fordern, ist Chancengleichheit für die Unabhängigen Buchhandlungen im Lande – gewährt uns, liebe Verleger, Konditionen und eine Branchenlogistik, mit der eine wirtschaftliche Existenz möglich ist. Nur dann können wir im Kampf gegen die Ketten bestehen.“