Wie die Berliner Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, hat der Hamburger Unternehmer und Bildhauer-Enkel Hans Barlach, zusammen mit Claus Grossner, von Andreas Reinhart einen beträchtlichen Minderheitenanteil am Suhrkamp Verlag erworben.
Auch der Verlag ist nach Auskunft von Dr. Thomas Sparr, Sprecher der Verlegerin und gleichzeitig ihr Stellvertreter, von der Meldung über die Transaktion überrascht worden: „Wir prüfen das noch, aber an den Verhältnissen der Anteile ändert sich dadurch gar nichts.“
Denn die „Siegfried und Ulla Familienstiftung“ hält nicht nur 51 Prozent am Verlag selbst, sondern auch 55 Prozent an der darüber stehenden Holding, die über die Geschäftsführung bestimmt. Joachim Unseld ist an der Holding gar nicht, am Verlag selbst mit nur 20 Prozent beteiligt.
Die restlichen Anteile hält Andreas Reinhart über seine „Volkart Holding AG“, die er zum Jahresende verkauft hat. Und darüber spekuliert jetzt die Berliner Zeitung: „Wer bestimmt im Suhrkamp Verlag? Wer in einen Verlag einsteigt, will mitbestimmen wollen.“
Hier der Link zu dem Artikel: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/feuilleton/602256.html