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Ulrike Sommer zu Gast in der SWR-Sendung „Menschen der Woche“ / „Deutsche dulden Verletzung der Menschenrechte verschleierter Muslima“

Am kommenden Samstag ist die Berliner Schriftstellerin Ulrike Sommer zu Gast bei Frank Elstner.

In der Sendung „Menschen der Woche“, die um 22.20 Uhr im SWR-Fernsehen ausgestrahlt wird, stellt die Ehefrau des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer ihren vierten Roman vor.

In „Die Gattin“, einem Politthriller aus dem Knaur Verlag, zeigt sie wie spannend Berliner Politik sein kann, wie menschlich die Akteure und wie verschlungen die Wege der Intrige. Vor ihrer schriftstellerischen Tätigkeit arbeitete Ulrike Sommer jahrelang als Journalistin für die Nachrichtenagenturen ddp und AP.

Die Sendung kann spannend werden: Heute ging durch die Medien, dass sie den Deutschen vorwirft, die massenhafte Verletzung der Menschenrechte verschleierter Muslima zu dulden. Auf der Tagung der Organisation „Victress“ in Berlin, die sich die Förderung weiblicher Führungskräfte zum Ziel gesetzt hat, sagte Sommer am Donnerstag: „Schleier bedeutet in vielen Fällen schlicht Trennung: von der Welt der Männer, vom öffentlichen Raum, Geschlechtertrennung. Das ist Apartheit. Da wird Teilhabe am normalen Leben per Geburt versagt.“

Und sie sagte der Grünen-Politikerin Ekin Deligöz ihre Unterstützung zu, die von Kopftuch-Befürwortern bedroht wird, und monierte: „Wenn verschleierte Frauen, und nur um diese geht es hier, ein so wunderbares, freies Leben führen, wieso sehen wir sie tagsüber zu zweit oder in Gruppen oder hinter einem Mann herzockelnd beim Einkauf, nicht aber in den Büros, im Museum, im Theater, im Kino, im Restaurant oder in der Kneipe?“ Verschleierte Frauen dürften alles, solange sie unter sich seien. „Das ist eine klare Menschenrechtsverletzung, für uns alle sichtbar, wenn wir nur merken, was wir nicht sehen.“Sommer, die auch Mitglied im Berliner SPD-Landesvorstand ist, beklagte, dass das Grundgesetz die verschleierten Frauen bislang nicht geschützt habe: „Apartheit gegen Menschen schwarzer Hautfarbe würde der Rechtsstaat doch auch nicht unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit zulassen.

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