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Sir Walter Scott-Literaturpreise für Markus Orths, Rebecca Gablé und Peter Prange

Am vergangenen Wochenende wurde in Schwäbisch Hall im Rahmen der Literaturtage Baden-Württemberg der mit insgesamt 4.000 Euro dotierte Sir Walter Scott-Literaturpreis für historische Romane verliehen.

Den goldenen Lorbeer für den besten historischen Roman 2006 erhielt Markus Orths für seinen Roman Catalina (Schöffling), der silberne Lorbeer ging an Rebecca Gablé für Die Hüter der Rose (Ehrenwirth ) und mit dem Bronzenen Lorbeer wurde Peter Pranges Roman Miss Emily Paxton (Droemer) bedacht.

Ausgelobt wurde der erstmals vergebene Preis von Quo Vadis. Autorenkreis Historischer Roman. Ziel ist es, mit dieser Auszeichnung die Literaturgattung historischer Roman stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

Sir Walter Scott (1771 – 1832) dient dabei nicht von ungefähr als Namenspate. Mit seinen historischen Romanen (u.a. Ivanhoe, 1819) setzte er Maßstäbe für ein Genre, das nicht nur zu seiner Zeit europaweit Erfolg hatte. Autoren wie z.B. Alexandre Dumas, Honoré de Balzac und Victor Hugo orientierten sich an Scotts Technik, fiktive Personen auf genau recherchiertem historischem Hintergrund zu präsentieren.

Spannung, sprachliche Gewandtheit, faszinierende Figurenzeichnung, erkennbare Recherche und historische Authentizität der Texte liefern dem großen Vorbild entsprechend auch die Grundlagen für die Bewertung beim Sir Walter Scott Literaturpreis. Die Jury-Mitglieder Gisbert Haefs (Schriftsteller), Andreas Malessa (Journalist, Deutschlandradio Kultur), Andrea Kammann (Leserin, Büchereule.de) sowie Professor Wiesmüller (Universität Innsbruck) mussten ihre Entscheidung aus rund 50 Einsendungen treffen. Das in Form von Gold- und Silbermünzen überreichte Preisgeld wurde möglich durch Sponsoring der Ursula Lübbe Stiftung sowie der Verlage Knaur Taschenbuch, Aufbau Taschenbuch, Diana, Heyne, Rowohlt, blanvalet und der Verlagsgruppe Lübbe.

Weitere Infos zu Quo Vadis auf www.akqv.org.

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