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Buchhandlung Linnemann „Mehr als Bücher“ aus Paderborn zum HandelsInnovationsPreis in Berlin nominiert

Kompliment für ein Familienunternehmen aus unserer Branche: Die Paderborner

Zwei Generationen:;

Buchhandlung Linnemann (Slogan: „Mehr als Bücher“ ) ist als einer von vier Finalisten für den HandelsInnovationsPreis in Berlin nominiert worden:

„Die Jury hat entschieden, die Innovatoren sind gefunden “, erklärte Holger Wenzel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE) bei der Bekanntgabe der diesjährigen Finalisten: Die Jury habe sich verständigt, in diesem Jahr vier ganz unterschiedliche Konzepte aus verschiedenen Branchen des Einzelhandels für den HandelsInnovationsPreis zu nominieren, der am 31. Oktober im Plenum des Deutschen Handelskongresses überreicht wird:

Neben der Buchhandlung Linnemann, die sich „mit einem Konzept aus Mehrwert und Service für den Kunden täglich am Markt neu erfindet“, wurden nominiert:

REWE Mengerskirchen, ein selbständiger Lebensmittelhändler, der seine Unternehmensführung nach innen und außen konsequent unter das Motto ‚Pro Mensch’ stelle;

Holthöwer – Das Fachzentrum aus Dülmen, das das 150 jährige Jubiläum des Unternehmens aus dem Werkzeug-, Garten- und Heimwerkerbereich als Startschuss in ein neues ganzheitliches Unternehmenskonzept und gezielte Umgestaltungen in den Verkaufsräumen wie etwa Shopkonzepte von Künstlerhand genutzt habet.

Und mit MoKi – Mode für Kinder ein „ungewöhnliches“ Projekt der Galeria Kaufhof, mit dem ein Beispiel gegen Ladenleerstände und für eigenverantwortliche Unternehmensführung durch Auszubildende gesetzt werde, da die Auszubildenden in Oberhausen einen eigenständigen Laden führen und für die Dauer von zwei Jahren auch verantworten.

Zu Linnemann heißt es noch, sie hätten mit ihrem Konzept „schon frühzeitig gegen die bestehenden Gesetze im Buchhandel verstoßen und über ihre eigene Branche hinweg gedacht und gehandelt und sich so zu einer Marke in Paderborn entwickelt, zu einer Marke als Erlebniswelt mit besonderer Wohlfühlatmosphäre“.

Die Begründung der Jury weiter: „Dabei erfolgt die Anziehungskraft der Buchhandlung nicht allein über das Produkt Buch, sondern über den Mehrwert, denn Linnemanns bieten, und erreichen damit eine positive sinnliche Wahrnehmung der Buchhandlung seitens des Kunden.

Linnemann – Mehr als Bücher meint den ganz anderen Auftritt einer Buchhandlung mit vielen Events, Veranstaltungen, Aktionen und einer Emotionalität in der Bedienung. Wer zu Linnemann’s kommt, erwartet keine Bedarfsdeckung, sondern ein Erlebnis. Eine Buchhandlung als Erlebnisbühne. Ein Service mit Gefühl. “

Antonius Linnemann sieht in dieser Nominierung eine Bestätigung für sein Konzept: „Es ist uns zu wenig, Gedrucktes zu verkaufen, sondern in eine Erlebniswelt einbinden aber es braucht dazu auch erstklassige Mitarbeiter.“

Linnemann ist im übrigen davon überzeugt, dass gerade inhabergeführte Buchhandlungen Zukunftschancen haben. Gerade sie können mit ihrer Individualität und Unverwechselbarkeit auf regionale Besonderheiten eingehen und dem Kunden Nähe und Emotionalität in der Begegnung vermitteln. Linnemann: „Die fortschreitende Virtualisierung des täglichen Lebens fördert die Sehnsucht nach sozialem Umgang und persönlichen Kontakt. Dieses ist eine großartige Chance zur Wahrnehmung und Abgrenzung zu den konzernabhängigen Filialisten, die das Bild einer jeden Innenstadt einheitlich machen.“

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