In München steigt heute Abend die Weltpremiere der Romanverfilmung Das Parfum (Diogenes) mit Tom Tykwer in der Regie. Anlass für DIE WELT heute noch einmal einen Blick auf den Autor zu werfen, der nicht kommen wird.
Dabei macht sich die Zeitung Gedanken über die Inszenierung des Nicht-Stattfindens seiner Person:
„Die Konsequenz, mit der Patrick Süskind die Inszenierung seiner Person gerade durch deren Nichtstattfinden im öffentlichen Raum betreibt, nötigt Respekt ab. Und spricht zudem für die Qualität seines postmodernen Spiels, das den Autor verschwinden und ihn doch in mannigfacher Maskierung, als Möglichkeit, präsent sein lässt“, so das Blatt Online.