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Lesetipp Tagesspiegel: Rainer Moritz über das Verhältnis von Buch und TV

„Literatur im Fernsehen – muss das sein?“ fragt Rainer Moritz, der Leiter des Hamburger Literaturhauses, in der heutigen Ausgabe des Berliner Tagesspiegel. Sein Fazit: Es gibt nur wenige Erfolge wie das „Literarische Quartett“ oder Elke Heidenreichs „Lesen!“.

„Mit Spannung darf man demnächst verfolgen, wie sich die aus dem „Tagesthemen“-Dienst ausscheidende Galionsfigur Ulrich Wickert in seiner neuen Büchersendung des NDR machen wird. Die Ausstrahlungszeit – 23 Uhr 15 – signalisiert nicht, dass die ARD es offensiv mit Elke Heidenreich aufnehmen will. Immerhin, dem ausgewiesenen Sachbuch- und Krimiautor Wickert könnte seine Klientel einen heidenreichähnlichen Authentizitätsbonus entgegenbringen. Wer sich jahrelang von Wickert eine „geruhsame Nacht“ wünschen ließ, könnte sich nun von der einen oder anderen belletristischen Neuerscheinung überzeugen lassen.“

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„Es ist mittlerweile unabdingbar, wenigstens zeitgleich mit englischsprachigen Ausgaben zu erscheinen“

Am heutigen 3. Juni, drei Monate vor Erscheinen der englischsprachigen Ausgabe, veröffentlicht der Hoffmann und Campe Verlag (HoCa) das neue Buch von Francis Fukuyama »Der letzte Mensch. Wohin steuert die Welt?«. Wir haben beim Verlag nachgefragt, wie es zur Frühveröffentlichung gekommen ist und ob man künftig regelmäßig vor der englischsprachigen Veröffentlichung starten will.

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