Wie heute bekannt wird, scheint die französische Kette Maxilivre (145 Läden in Frankreich und Belgien) in größeren Schwierigkeiten zu stecken: Heute gab das Unternehmen bekannt, dass es die Zahlungen eingestellt hat.
1978 gegründet, gehört die Gruppe seit 1997 zu dem französischen Konzern Omnium de Participations. Die Buchhandelskette beschäftigt 550 Mitarbeiter. Für 2005 betrug das Defizit 17,139 Mio. Euro gegenüber einem Jahresumsatz von 38,524 Mio. Euro. Über die letzten vier Jahre hat sich ein Verlust von 50,845 Mio. Euro angehäuft.
Letzter Grund für die jetzige Schieflage dürfte auch das missglückte Experiment sein, Automaten aufzustellen, aus denen man Taschenbücher ziehen konnte. Die dafür nötigen Investitionen konnten sichtlich nicht eingespielt werden.