Wer geglaubt hat, dass der Streit Deutscher Literaturfonds und Literarisches Colloquiums [mehr…] zu Ende sei, täuscht sich. Eben erreicht uns eine Presseerklärung von Dr. Gunther Nickel vom Literaturfonds. Hier der Wortlaut:
Ulrich Janetzki, der Geschäftsleiter des Literarischen Colloquiums in Berlin, hat durch einen Offenen Brief eine Reihe nicht nur sachlich falscher, sondern auch ehrverletzender Behauptungen in Umlauf gebracht. Das Hanseatische Oberlandesgericht hat ihm die weitere Verbreitung der rufschädigenden Unterstellungen, ich wolle mich „aus dem Fördertopf des Deutschen Literaturfonds e.V. speisen“ und ich sei persönlich an der vom Literaturfonds geförderten Zeitung „Volltext“ beteiligt, nun durch eine einstweilige Verfügung verboten. Zuvor hat Herr Janetzki bereits eine Unterlassungserklärung abgegeben und versichert, er werde künftig nicht mehr behaupten, die von mir herausgegebenen Bücher, seien „sämtlichst mit Mitteln des Bundes auf den Weg gebracht“ worden.
Dr. Gunther Nickel
Darmstadt, 21. Juni 2006