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Pascal Mercier erhält den Marie Luise Kaschnitz-Preis 2006

Der Autor Pascal Mercier erhält den mit 7.700.- Euro dotierten Marie Luise Kaschnitz-Preis 2006 für sein Romanwerk. Verbindender Topos seiner Romane sei das Interesse an der irrationalen Seite im Menschen, heißt es in einer Pressemitteilung der Evangelischen Akademie Tutzing, die den Preis seit 1984 alle zwei Jahre vergibt.

In seinem jüngsten im Hanser Verlag erschienenen Werk „Nachtzug nach Lissabon“, mit dem Mercier eine Reise durch unser Denken und Fühlen als intelligentes und sinnliches Lesevergnügen geschaffen habe, verknüpfe er in faszinierender Weise die Fragen nach der Freiheit des Willens und nach den Grenzen unserer Selbsterkenntnis. „Dass seine Romane als – höchst aufregende, wunderbar leicht geschriebene – philosophische Prosa erscheinen, erklärt sich aus dem „Doppelleben“ von Pascal Mercier alias Peter Bieri. Die Bedingungen zu erforschen, unter denen wir zu der Person werden, die wir sind, ist ein Generalthema für den Professor für Sprachphilosophie und Analytische Philosophie an der FU Berlin.“

Die Preisverleihung wird am 19. November 2006 im Rahmen der Tagung Gedankenabenteuer (17. bis 19. 11. 2006) stattfinden.

Informationen unter: http://www.ev-akademie-tutzing.de

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