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Berlin: Lange Buchnacht in Kreuzberg mit Besucherrekord

Über 15.000 Besucher, mehr als je zuvor, haben vergangenen Monat die Lange Buchnacht rund um die Oranienstraße in Berlin Kreuzberg gefeiert.

Besucherandrang: In der Buchhandlung Kisch & Co

Zum achten Mal hatten die Veranstalter, Buchhandlungen, Galerien, Bibliotheken, Kneipen, Läden und Restaurants ein buntes Programm zusammengestellt: 84 Veranstaltungen an 34 Orten -da fiel es schwer, sich zu entscheiden.

Trotz des wechselhaften Aprilwetters flanierten die Besucher von Ort zu Ort, hörten, entdeckten und staunten – etwa über das Kreuzberger Nasenflötenorchester.
Während bei den Lesungen von Andreas Gläser und Julia Kissina im SO36 wegen des Andrangs die Türen vorübergehend geschlossen werden mussten, öffnete man im überfüllten Blauhaus von Lebensmittel Hillmann kurzerhand die Fenster. So konnten die Zuhörer auch im Hof die Performance der Weddinger Lesebühne „Die Brauseboys“ verfolgen.

Eng wurde es auch im Wirtshaus Max & Moritz, als Gerhard Seyfried „Der schwarze Stern der Tupamaros“ vorstellte, und nebenan im ehemaligen Kaufhaus Maassen bei Tanja Dückers’ Lesung aus „Der längste Tag des Jahres“. Ein paar Schritte weiter, in der Buchhandlung Kisch & Co. erlebten zahlreiche Gäste Axel Altenburgs Präsentation seines Erstlingswerkes „Stinkehose“ aus dem Klingenstein Verlag.

„In diesem Jahr nutzten wieder zahlreiche Verlage die Möglichkeit, ihre Bestsellerautoren und Newcomer einem aufgeschlossenem Publikum zu präsentieren“, so die Veranstalter, die AG Lange Buchnacht. Und sie verraten auch gleich ihr Erfolgskonzept: „Die Lange Buchnacht ist ein echtes Kreuzberger Kind. Eine Mischung aus sehr Verschiedenem, ein Nebeneinander von Mainstream und Nischenkultur, von Kiezigem und Globalem.“ Und das soll sie auch im nächsten Jahr bleiben. Die Veranstalter feilen nun schon am Programm für die neunte Lange Buchnacht. Der Termin wird unter www.lange-buchnacht.de bekannt gegeben.

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