Das Online-Magazin www.krimi-couch.de hat seine Leser abstimmen lassen [mehr…]: Welcher Titel war der beste Krimi 2005?
Zwanzig Titel hatte die Redaktion vornominiert, gewonnen hat Peter James, Autor und Film-Produzent mit seinem ersten Thriller „Stirb ewig“ (Scherz).
Das Ergebnis überrasche, weil Peter James eigentlich ein recht unbeschriebenes Blatt auf dem deutschen Markt war, findet Krimi-Couch-Chefredakeur Lars Schafft. Der Krimi-Blitz 2005 biete aber noch einige weitere Erkenntnisse: „Die Zeit des Skandinavien-Krimi-Hypes ist offensichtlich vorbei“, resümmiert der Chefredakteur, „die Leser wissen pfiffige Plots und originelle Charaktere zu schätzen“. Auffallend sei weiterhin, dass die ersten drei Plätze komplett von britischen Schriftstellern, praktisch dem Mutterland des Kriminalromans, stammen. Und was das Ergebnis auch belege: Deutschsprachige Krimis wie von Jan Seghers, Horst Eckert oder Stefan Slupetzky kämen im internationalen Vergleich keineswegs schlecht weg.
Der Krimi-Blitz 2005
1. „Stirb ewig“, Peter James, Scherz
2. „So soll er sterben, Ian Rankin, Goldmann
3. „Tödliche Worte“, Val McDermid, Knaur
4. „Die Schatten und der Regen“, Hakan Nesser, btb
5. „Der vierzehnte Stein“, Fred Vargas, Aufbau
6. „Tiefer Schmerz“, Arne Dahl, Piper
7. „Die Braut im Schnee“, Jan Seghers, Rowohlt
8. „Crescendo“, Elizabeth Corley, Scherz
9. „617 Grad Celsius“, Horst Eckert, Grafit
10. „Ich töte“, Giorgio Faletti, Goldmann
11. „Die Toten von Santa Clara“, Robert Wilson, Page & Turner
12. „Der Köder“, P.J. Tracy, rororo
13. „Lemmings Himmelfahrt“, Stefan Slupetzky, rororo
14. „Das Rätsel von Flatey“, Viktor Arnar Ingolfsson, Lübbe
15. „Das Herz des Jägers“, Deon Meyer, Rütten & Loening
16. „Des Todes dunkler Bruder“, Jeff Lindsay, Knaur
17. „Tödlicher Pfad“, Jon Evans, dtv
18. „1974“, David Peace, Liebeskind
19. „Hotel Sphinx“, Arthur Phillips, Goldmann
20. „Zacharias“, John La Galite, Europa