Der Berliner Bühnenverlag Felix Bloch Erben hat gestern mit einer Einstweiligen Verfügung die Aufführung des „Hartz IV – Musicals“ am Dresdner Staatsschauspiel untersagt, meldet sz-online. Intendant Holk Freytag musste das Publikum der Abendvorstellung nach Hause schicken. „Wir haben bis zur letzten Minute gekämpft“, heißt es aus dem Haus.
Hintergrund ist wie bereits bei der Inszenierung „Die Weber“ ein Streit um Aufführungsrechte. In der Inszenierung, die am 13. Januar Premiere hatte, werden Melodien aus bekannten Musicals wie „Das Phantom der Oper“, „West Side Story“ oder „Hair“ gesungen, und für einige beansprucht der Verlag die Rechte. Sollte es zu keiner Einigung kommen, will das Theater die Inszenierung ab März in einer veränderten Fassung auf die Bühne bringen.