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CLUB – Spitze neu formiert / Beifall für „Turbo Fernando“

Das ist natürlich schon eine Leistung, die man würdigen muss: Der CLUB BERTELSMANN hat in weniger als zwei Jahren elf Geschäftsleitungsmitglieder „verarbeitet“.* Nach den uns vorliegenden Infos scheint jetzt aber nach dem Knall vor einigen Tagen [mehr…] Ruhe einzukehren:

Richard Götzinger, bisher Regionalleiter Bayern, wird Nachfolger von Dirk Heß, aber nicht als Geschäftsleitungsmitglied, sondern in der neugeschaffenen Funktion eines Vertriebsleiters für die Filialkette. Er berichtet an Bernd Schröder, zuletzt Geschäftsführer von HDS Retail Deutschland, den man schon im Vorjahr zur Neukundenwerbung und Unternehmensentwicklung zum Club zurückgeholt hatte, künftig aber zusätzlich auch für den Vertrieb verantwortlich ist.

Und Dirk Suda übernimmt zusätzlich zu den Bereichen IT und Kundenbetreuung nun auch das Marketing von Markus Rodermann, dessen Vorgänger er war. Dazu soll mit Simone Klinger auch die ehemalige Personalreferentin des Clubs (derzeit bei Amazon) zurückgeholt werden, damit auch der Posten des gefeuerten Personalchefs Georg Jenkner wieder besetzt wird.

So hofft Fernando Carro eine engere Verzahlung von Vertrieb, Marketing und Programm erreichen. Alles ist aber noch nicht offiziell.

Beifall aber gab es für Carro und Ewald Walgenbach bei den Mitarbeiterversammlungen in Berlin und Rheda, wenn man der Gütersloher Lokalpresse glauben darf:

Die Glocke titelte am 25.1.2005: „Beifall für Turbo-Fernando“ und schrieb: ….Das Vorgehen ihres Chefs quittierte die Belegschaft des Buchclubs bei der gestrigen Mitarbeiterversammlung in der Zentrale an der Rhedaer Ringstraße mit Beifall. Sie honorierte damit die Tatsache, dass der eingeleitete Personalabbau zur Sanierung des Clubs nicht nur die niedrigen Dienstgrade trifft, sondern auch die Führungsspitze. Carro möchte die Mitarbeiter der einzelnen Filialen mehr in die Entscheidungsprozesse seines Hauses einbinden und sie mit höherer Verantwortung ausstatten. Auch diese Aussagen kamen gestern gut an bei der Belegschaft in der Club-Zentrale. Der Chef von Carro, der Vorstandsvorsitzende der Direct-Group Bertelsmann, Ewald Walgenbach, hatte den Club-Geschäftsführer nach Rheda begleitet. Walgenbach wollte damit verdeutlichen, dass der von den Mitarbeitern mit dem Spitznamen Turbo Fernando“ ausgestattete Carro das Vertrauen des Bertelsmann-Vorstandes genießt.

Und die „Neue Westfälische“ sah das ähnlich: “ ….Fernando Carro, neuer Chef des Bertelsmann-Buchclubs, hat nicht nur von seinem Chef, Ewald Walgenbach, und vom Bertelsmann-Vorstandsvorsitzenden Gunter Thielen Rückendeckung für den Umbau der Geschäftsleitung erhalten, sondern auch von den Mitarbeitern. Am Montag und Dienstag hatte „Turbo-Fernando“ seine Pläne, vier Mitglieder der Geschäftsführung zu entlassen und das Gremium von acht auf sechs Mitglieder zu verkleinern, auf Versammlungen in Berlin und Rheda-Wiedenbrückden Mitarbeitern des Clubs vorgestellt. Es gab Applaus für seine Maßnahmen“, sagte Heinz Willikonsky, Betriebsratsvorsitzender des Clubs, gestern im Gespräch mit dieser Zeitung. Es sei gut angekommen, dass auch in der Führungsetage gespart werde. Zudem seien die Personalentscheidungen positiv aufgenommen worden. Willikonsky: Die neuen Mitglieder der Geschäftsführung haben einen guten Ruf im Hause und gelten als sehr zugänglich.“ Carro hatte bei den vier entlassenen Mitgliedern der Geschäftsleitung mangelnden Teamgeist und fehlende soziale Kompetenz ausgemacht. Mit dem Umbau der Geschäftsleitung sieht Willikonsky den Club jetzt auf Kurs, auch wenn er 2005 noch ein Minus schreiben werde. ..“

*(NB: Einer von denen – Peter Schaper – rotiert derzeit auf unserer Webseite – schon gesehen?)

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