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Naxos mit 15 GRAMMY-Nominierungen – mehr als für jedes andere Klassiklabel weltweit

Das Klassiklabel Naxos, das auch im Buchhandel gut vertreten ist, räumte bei den diesjährigen Grammy-Nominierungen ab und kommt insgesamt auf 15 Nennungen.

Damit, so ist aus dem Hause Naxos zu hören, gehöre man mittlerweile zum Establishment der Klassikwelt und könne sogar Anspruch auf eine führende Stellung anmelden. Die amerikanische National Academy of Recording Arts and Sciences (NARAS), die ihre jährliche Favoritenliste nun zum 48. Mal herausgibt, stellt in verschiedenen Sparten ganz unterschiedliche Naxos-Produktionen heraus, manche Titel wurden dabei sogar mehrfach vorgeschlagen.

Den Anfang macht die von der Fachkritik hoch gelobte Einspielung von William Bolcoms Songs of Innocence and of Experience, die gleich in drei Kategorien benannt wurde: als bestes Klassikalbum, beste Chorinterpretation und beste zeitgenössische Klassikkomposition. Die CD mit Liedern Bolcoms in der Interpretation der Sopranistin Carole Farley hat Aussichten auf zwei Preise: als bestproduzierte Einspielung und als beste Klassik-Vokalinterpretation.

Die Naxos-CD mit Werken von Mussorgsky in Stokowskis Bearbeitungen, interpretiert vom Bournemouth Symphony Orchestra unter der Leitung von Maestro José Serebrier, wurde als beste Orchestereinspielung sowie, in der SACD-Version, als beste Mehrkanal-Aufnahme nominiert.

Künstler von drei verschiedenen Naxos-Produktionen sind für die Kategorie “Beste Solo-Instrumentalinterpretation mit Orchesterbegleitung” nominiert: das Fred Sherry String Quartet (Schoenbergs Konzert für Streichquartett und Orchester), der Hornist Thomas Stacy (für die Einspielung der Komposition Eventide auf einer CD mit Werken von Kenneth Fuchs sowie Evelyn Glennie (für ihre Interpretation des Werkes UFO auf einer CD mit Musik von Michael Daugherty.

Zu den anderen nominierten Naxos-Titeln zählen die Einspielung von Pendereckis Polnischem Requiem unter Antoni Wits Leitung, von Bartóks Streichquartetten mit dem Vermeer-Quartett, von Peter Boyers Ellis Island: The Dream of America sowie der Filmmusik The Adventures of Mark Twain von Max Steiner.

Tim Handley wurde für seinen maßgeblichen Anteil an fünf Naxos-Einspielungen als Klassik-Produzent des Jahres nominiert, unter anderem ebenfalls für die Aufnahme von Bolcoms Songs of Innocence and of Experience, während Michael Fine für den gleichen Preis aufgrund seiner Mitwirkung an der Naxos-Produktion mit Werken von Kenneth Fuchs vorgeschlagen wurde. Die Grammy Awards werden am 8. Februar 2006 in Los Angeles verliehen.

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