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Dietrich Oppenberg-Medienpreis für beste journalistische Beiträge zum Thema Lesen

Die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ haben heute herausragende journalistische Beiträge ausgezeichnet, die sich mit dem Thema Lesen in der modernen Informationsgesellschaft beschäftigen.

Mit dem ersten Preis des Dietrich Oppenberg-Medienpreises in Höhe von 2.500 Euro wurde die Journalistin Sonja Niemann für ihren Artikel „Kein Buch mit sieben Siegeln“ gekürt. Er erschien im Dezember 2004 im Magazin NEON und beschreibt die bekanntesten Schnelllesemethoden. Ausgestattet mit Witz und Ironie, ist der Artikel „eine kritische Auseinandersetzung mit dem in der heutigen Gesellschaft oftmals übersteigerten Effizienzdenken und ein Plädoyer für bewusstes Lesen“, so die Begründung der Jury.

Den zweiten Platz (1.500 Euro) belegte der Radiobeitrag „Über das Lesen in den Religionen. Was bedeutet es, dass die monotheistischen Religionen Buchreligionen sind?“ von Christoph J. Fleischmann, Erstausstrahlung am 12. Dezember 2004 im WDR-Hörfunkprogramm.

Den 3. Preis (1.000 Euro) erhielt der Journalist Tobias Matern für seinen Artikel „Hinterm Mond geht die Sonne auf“. Der Beitrag erschien in der Wochenendbeilage der Süddeutschen Zeitung 12. Dezember 2004 und beschrieb die sehr eigenwillige Medienrezeption eines New Yorker Anwalts.

Ein Sonderpreis (1.000) Euro wurde an die Schweizer Kulturzeitschrift du – Zeitschrift für Kultur für ihre Ausgabe „Das Meer zeigt seine Zunge. Geschichten für uns Kinder“ (Dezember 2004) vergeben.

„Lesen ist auch in unserer reizüberfluteten Informationsgesellschaft immer noch die Eintrittskarte in die Welt des Wissens und mehr denn je Voraussetzung für Persönlichkeitsentwicklung und Berufswahl“, so die brandenburgische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur und Präsidentin der deutschen Kultusministerkonferenz Professor Dr. Johanna Wanka, die die Preisträger in Potsdam begrüßte. „Deshalb messe ich dem Dietrich Oppenberg-Medienpreis, der journalistische Beiträge zum Thema Lesen auszeichnet, eine besondere Bedeutung zu.“

Der Medienpreis würdigt herausragende journalistische Arbeiten, die sich gezielt mit dem Lesen in der modernen Informations- und Wissensgesellschaft auseinandersetzen. Er ist insgesamt mit 5.000 Euro dotiert. Der im Jahr 2000 verstorbene Namensgeber, Dietrich Oppenberg, war Gründer und langjähriger Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/ Neue Rhein Zeitung in Essen und ein Förderer des journalistischen Nachwuchses. Im kommenden Jahr wird der Dietrich Oppenberg-Medienpreis erneut ausgeschrieben.

Im Rahmen der Preisverleihung in Potsdam wurde Professor Dr. Klaus Ring, Wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Lesen und Jurymitglied des Oppenberg-Medienpreises durch Rolf Pitsch M.A., Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lesen, als Mitarbeiter der Stiftung Lesen verabschiedet. Überreicht wurden die Preise durch Heinrich Meyer, Geschäftsführer der Stiftung Presse-Haus NRZ und Herausgeber der NRZ.

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