Am 16. März 2006 vergibt die Leipziger Messe mit Unterstützung des Freistaates Sachsen und der Stadt Leipzig zum zweiten Mal den „Preis der Leipziger Buchmesse“. Die Auszeichnung ist erneut mit insgesamt 45.000 Euro dotiert und wird von einer Jury zu gleichen Teilen in den Kategorien „Belletristik“, „Sachbuch und Essayistik“ sowie „Übersetzung“ verliehen. Prämiert werden herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen, die zwischen der vergangenen und der kommenden Leipziger Buchmesse auf dem Markt erschienen sind. Partner dabei ist erneut das Literarische Colloquium Berlin (LCB).
Verlage, die Aussteller auf der Leipziger Buchmesse 2006 sind, können bis zum 30. November 2005 drei Vorschläge pro Kategorie einreichen. Eine Liste der von der Jury nominierten 15 Kandidaten wird Anfang Februar veröffentlicht.
Juryvorsitzender Martin Lüdke verspricht: „Mit dem Preis der Leipziger Buchmesse wird ein Zeichen gesetzt. Ich bin mir sicher, der Preis wird schon bald zu den richtungsweisenden deutschen Literaturpreisen zählen. Bereits beim ersten Mal zeigte sich, dass der Preis den Lesern und den Buchhändlern eine deutliche Orientierungshilfe gegeben hat. Solche Auszeichnungen haben bislang in unserer Literaturlandschaft gefehlt.“
„Die Auszeichnung knüpft unmittelbar an das Konzept der Leipziger Buchmesse an, die sich als Forum für Autoren und Literaturvermittlung etabliert hat“, sagt Buchmesse-Direktor Oliver Zille. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Preis in drei verschiedenen Kategorien zu verleihen, um der Vielfalt der literarischen Genres Rechnung zu tragen und um uns von anderen Literaturpreisen abzugrenzen“, so Oliver Zille weiter.
Am 17. März wurde während der Leipziger Buchmesse zum ersten Mal vor Hunderten von Messebesuchern der „Preis der Leipziger Buchmesse“ in den Kategorien „Belletristik“, „Sachbuch/ Essayistik“ und „Übersetzung“ verliehen. [mehr…]







