
Die Süddeutsche Zeitung startet noch vor Weihnachten ein weiteres großes Reihenprojekt: Die Süddeutsche Zeitung WM-Bibliothek.
Noch im Dezember erscheinen die ersten drei Bände, für die Weltmeisterschaften der Jahre 2002, 1954 und 1974). Insgesamt ist die Reihe auf 15 Bände angelegt (je ein Band für die WMs von 1954 bis 2006 – der letzte Band erscheint unmittelbar nach der WM – sowie ein Band, der die 4 WMs von 1930 bis 1950 zusammenfasst).
Diese Originalausgaben im Bildbandformat wurden von der Sportredaktion der Süddeutschen Zeitung unter Federführung von Ludger Schulze und Josef Kelnberger konzipiert, gestaltet und geschrieben. Für die Bildauswahl, -gestaltung und das Gesamtdesign zeichnet – wie bei den anderen Editions-Projekten der Süddeutschen Zeitung wiederum deren Art-Director, Eberhard Wolf verantwortlich.
Anders als bei den vorangegangenen bzw. laufenden Reihenprojekten (Bibliothek, Cinemathek, Junge Bibliothek) hat die SZ diesmal nicht bestehende Rechte lizensiert, sondern die Bände komplett selbst neu erstellt. (Ein Weg, der mit Blick auf die Bücher der Diskothek bereits von der Redaktion des SZ-Magazins beschritten wurde).
Dirk Rumberg, der gemeinsam mit Klaus Füreder den Bereich Neue Produkte der Süddeutschen Zeitung leitet, sagte dazu: „Wir werden künftig beides tun, sowohl wie bisher Reihen mit Lizenztiteln entwickeln und vertreiben, als auch eigene Reihen oder auch Einzeltitel konzipieren und auch den Markt bringen.“
Die Affinität Ihrer Leser zum Thema Fußball zeigt sich für die Süddeutsche Zeitung derzeit nicht nur im Ansehen des Sportteils, sondern auch in den Verkaufszahlen des gerade erschienenen Bandes Fußball Unser, der als Neueinsteiger der Woche gegenwärtig Platz 21 der Spiegel-Bestsellerliste belegt….. nicht gerade ein Treppchenplatz, aber ein Indiz für das Interesse am Thema.