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TeNeues stellte in Berlin die Cool Shops der Hauptstadt vor

Was macht einen Laden zu einem coolen Shop und wie steigert man die Attraktivität

v.l.: Carola Ferstl, Sabina Marreiros, Nanna Kuckuck und Christian Wiesenhütter

einer Einkaufslage, darüber diskutierten gestern bei Dussmann das Kulturkaufhaus einige Berliner Geschäftsinhaberinnen mit den Berliner Einzelhandelsexperten Nils Busch-Petersen vom Handelsverband Berlin Brandenburg und Christian Wiesenhütter von der IHK. Anlass war das Erscheinen des Berlin-Bandes aus der TeNeues– Reihe Cool Shops. Ob Boutiquen mit Designerklamotten, Inneneinrichter oder ein Chocolatier, der Band bietet einen Querschnitt durch die angesagtesten Läden der Stadt. Mit dabei sind auch zwei Buchhandlungen: Dussmann und der Bücherbogen mit seinen Standorten in der Knesebeckstraße und in der Nationalgalerie.
Zielgruppe des Buches sind Berliner und Touristen gleichermaßen. Immerhin ist „Cool Shops“ in 70 Ländern auf dem Markt. Aber auch allen, die selbst einen Shop aufmachen wollen, biete das Buch eine Fülle an Anregungen, so Moderatorin Carola Ferstl. Der Architektin und Herausgeberin Sabina Marreiros ging es bei der Auswahl der Läden nicht nur um die Ware und das Verkaufskonzept, sondern auch um das Design der Läden.
Die Philosophie der Ware müsse sich auch in der Inneneinrichtung zeigen, darin war sich auch das Podium einig. Erfolgsrezept sei ein stimmiges Gesamtkonzept vom Logo über die Ausstrahlung der Verkäufer bis hin zur Hintergrundmusik. „Die Zukunft des Handels liegt in der Individualität“, das meinten auch die Experten und doch komme man an den Ketten nicht vorbei. Ohne eine „Deichmannisierung“ der Innenstädte könnten sich auch individuelle Label nicht durchsetzen. Auf den richtigen Mix komme es an und dazu trügen auch die Stadtarchitekten bei. Eine Gefahr bestehe allerdings in den steigenden Mieten. „Vermieter sind gut beraten, wenn sie die kreative Köpfe, die ihren Häusern erst die Seele eingehaucht haben, nicht wieder ausbremsen“, so Busch-Petersen.

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