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„Märkische Oderzeitung“ über Verwirrungen beim dortigen Lernmittelverkauf

Nächsten Montag startet das neue Schuljahr. Während dieser Termin für alle bindend ist, gibt es beim Lernmittelverkauf durchaus Alternativen – und die führten im Vorfeld in Schwedt zu einigen Verwirrungen:

„Zwar haben angeblich alle Schulen ihre Schüler mit Zetteln über die Daten ausgestattet, dennoch fragten in der Gondrom-Buchhandlung ständig besorgte Eltern nach, wo es denn die Bücher gebe, weiß Ulrich Hemmerling, der Geschäftsleiter. Und auch die Telefone in den Schulen klingelten sich heiß“, berichtet die „Märkische Oderzeitung.

„Ein Großteil der Bücher gehört zwar mittlerweile zu den so genannten Freiexemplaren, die am Ende des Schuljahres wieder abgegeben werden müssen und dann in einem neuen Rucksack landen. Trotzdem gibt es noch Lernmittel, die von den Familien selbst bezahlt werden müssen. Der Elternanteil für Bücher und Hefte bei Erst- bis Viertklässlern liegt unter anderem bei zwölf Euro und für die Fünft- bis Sechstklässler bei 25 Euro. Für manch einen zu viel, deshalb gibt es für Empfänger von Arbeitslosengeld II eine Sonderregelung. Hier entfällt der Eigenanteil und die Kaufexemplare werden ebenfalls zu Leihgaben.“

Wann und wo es die Bücher gibt, ist jedoch ganz verschieden. Zwar muss niemand in Schwedt extra einen Buchladen aufsuchen, aber die Termine variieren. Viele geben die Lernmittel bereits in dieser Woche aus, manch einer ist sogar schon fertig wie die Grundschulen in Gartz und Casekow. In Schwedt startet der Wissensverkauf heute im Gauß-Gymnasium. Das erhält seine Bücher in diesem Jahr aus Strausberg. Ein weiter Weg für Buchhändler Falko Micklich, der an zwei Tagen in die Oderstadt kommt, um die bestellten Exemplare zu den Schüler zu bringen. Und zwar nur an diesen zwei Tagen. Wer zu spät kommt, muss sich dann wohl oder übel letztlich doch noch im Buchhandel melden, um das fehlende Exemplar zu bestellen, das dann erneut auf Reisen geht.

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