Die Agentur Freising und Partner aus München hat jetzt eine neue Studie vorgelegt, die sich mit „Spielräumen bei der Preisgestaltung von Büchern“ beschäftigt.
Entscheidende Frage dabei: Müssen Bücher billiger werden? Die Studie beantwortet diese Frage mit einem klaren „Nein“. Die Analyse, die auf einer Befragung von 1.508 Sortimentskunden basiert, zeigt erhebliche Spielräume bei der Preisgestaltung auf. Der Kunde betritt einen Sortimenter mit anderen Erwartungen als einen Discounter, eine Bahnhofsbuchhandlung oder die Buchabteilung eines Kaufhauses. Daran haben auch die „Billig-Bibliotheken“ nichts geändert.
Vor allem in den Sachgruppen Belletristik und Sachbücher sind Spielräume bei der Preisgestaltung vorhanden. Aus einer Fülle von Informationen werden die Umstände ermittelt, unter welchen Preise angehoben werden können. Die Ergebnisse liefern Hilfestellungen für ein erfolgreiches Preismarketing.
Die Kunden wurden direkt nach dem Kauf befragt: Wie der Preis empfunden wurde („preiswert / billig“, „angemessen / normal“ oder „teuer“), ob er eine Rolle bei der Kaufentscheidung gespielt hat, wie groß die Bereitschaft der Kunden gewesen wäre, mehr zu bezahlen, sowie die Höhe dieser „Mehrzahlung“.
Faktoren, wie der konkrete Preis, die Ausstattung, der Umfang und die Sachgruppe sowie deren Untergruppen wurden festgehalten, weil sie eine erhebliche Rolle spielen. Ebenso wirken die erfassten Merkmale der Zielgruppe wie Geschlecht, Alter und Käufertyp auf das Verhalten und die Einstellungen. Weiterhin zeigen sich deutliche Unterschiede, ob das Buch gezielt oder spontan in der Buchhandlung, wie man auf das Buch aufmerksam geworden ist (Rezension, Anzeigen etc.) und aus welchem Grund (Autor, Inhalt, Geschenk etc.) es gekauft wurde.
Die komplette Studie (Format DIN A4) mit 74 kommentierten Grafiken ist zum Preis von 490 Euro erhältlich bei: Freising & Partner, Agnesstrasse 12, D-80798 München, Telefon +49 (089) 272 1979, uf.freising-partner@web.de