Die Heidelberger Agentur und Verlag digilibri und die europäische DOI Registrierungsagentur mEDRA wollen gemeinsam den Zugriff auf multimediale Dokumente im Internet verbessern und gleichzeitig das intellektuelle Eigentum von Autoren, Fotografen und Künstlern schützen.
In einer neuen Partnerschaft vermarktet digilibri künftig das Ordnungssystem „Digital Object Identifier“ (DOI®) im deutschsprachigen Raum. DOI® erlaubt eine eindeutige und permanente Identifikation digitaler Objekte im Internet. Mit dem System versuchen Verlage und Informationsanbieter seit geraumer Zeit, das Internet so aufzuräumen, dass Urheberrechte besser verwaltet werden können und nicht mehr aktive Internetadressen, sogenannte „tote Links“, den Zugriff behindern.
Arnoud de Kemp, Gründer von digilibri, erklärt: „Die Art und Weise, wie wir intellektuelles Eigentum im Internet verstehen und wie wir damit umgehen, muss sich ändern. digilibri will einen besseren Schutz der Originalität und Authentizität von digitalen Objekten im Sinne der Autoren und Erzeuger erreichen. Die Zusammenarbeit mit mEDRA ist dafür ideal. Sie stellt für diesen Zweck mehrsprachige technische Dienstleistung für unsere Kunden und für uns bereit.
Wir wollen die erste Adresse für DOI in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich werden“. digilibri ist Pionier bei der Entwicklung von Metadaten und Vergabe von DOIs für Bildmaterial, insbesondere Fotos. Die Datenbank kann alle digitale Medienformen (Text, Audio, Video etc.) verarbeiten und wird zur Frankfurter Buchmesse 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Piero Attanasio, CEO von mEDRA: „Ich bin mit dieser Partnerschaft sehr glücklich. Die Bekanntheit von DOIs wird zunehmen und die Nutzung stark steigen. Seit den Anfängen war mEDRA eine rein europäische Initiative, aufbauend auf ein Netzwerk von Partnern in den diversen Ländern. Arnoud de Kemp wird von vielen als einer der Großväter von DOI gesehen. Wir arbeiten mit digilibri bereits in Sachen Standardisierung zusammen und wir werden neue Möglichkeiten erschließen.“







