Laut WELT von gestern will Springer Science & Business Media 520 Mio. Euro neue Schulden aufnehmen.
Die Private-Equity-Gesellschaften Candover und Cinven, denen der Verlag zu 90 Prozent gehört, wollen mit dieser sogenannten Rekapitalisierung Eigenkapital aus dem Unternehmen ziehen und es durch Fremdkapital ersetzen. Kreditgeber sei Barclays Capital, der Investmentarm der britischen Barclays Bank.
Die beiden Private-Equity-Gesellschaften hatten den Verlag 2003 für 1,05 Mrd. Euro von Bertelsmann Springer übernommen und ihn mit dem niederländischen Fachverlag Kluwer Academic Publishers (KAP) verschmolzen. Laut WELT sei für die Finanzinvestoren ist das Projekt schon jetzt eine Erfolgsgeschichte. Sie sollen bereits ein Viertel ihres eingesetzten Eigenkapitals wieder durch eine erste Rekapitalisierung im Juli vergangenen Jahres verdient haben. Dabei zogen die Beteiligungsgesellschaften rund 100 Mio. Euro aus dem Unternehmen.







