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Autorenhaus und Scientology? BuchMarkt wollte das nie behaupteten

Der Provider Schlund hat die Internetseite der worldwritersassociation.co.uk am 17.2.2005 bereits zum zweiten Mal gesperrt, weil sie rechtswidrige Texte über Manfred Plinke und seinen Autorenhaus Verlag enthielten. (Wer es probieren will: http://worldwritersassociation.co.uk/ – in der Zwischenzeit wieder aktiviert d.Red.) Der in Deutschland vermutete Urheber hat auch KZ-Parolen im Zusammenhang mit dem Autorenhaus Verlag gebraucht. Einer der Texte erscheint seitdem leicht verändert auf der Website ixlibris.de, die zur Brentano Gesellschaft Frankfurt mit beschränkter Haftung gehört, einem Unternehmen der Frankfurter Verlagsgruppe. Auf dieser Homepage wird nun versucht, den Autorenhaus Verlag und Manfred Plinke mit Scientology in Verbindung zu bringen.

Dieses Zitat stammt aus einer Presseerklärung von Manfred Plinke, Verleger des Autorenhaus Verlags, [mehr…] die buchmarkt-online am 1. März veröffentlichte. Auf der Website http://www.worldwritersassociation.co.uk/18101.html lesen wir nun, Zitat: „Buchmarkt“ berichtet, Autorenhaus werde mit Scientology in Verbindung gebracht…“ was eine – so meinen wir – sehr freizügige Form des Zitierens darstellt.

Behauptet wurde der angebliche Zusammenhang Autorenhaus-Scientology auf der Webseite der WWA http://www.worldwritersassociation.co.uk/16301.html, Zitat: „Es ist allerdings ein genialer Gedanke, den keiner – außer vielleicht der erfolgreichen Scientology-Kirche – hinter einer Ratgeberpalette vermuten würde: Die Autoren werden als Herde naiver Lämmer gehalten, deren Wissensdurst beträchtlich ist… Die Plinkesche Geschäftsidee, den Neuautoren mit der Vorspiegelung, die Ratgeber könnten durch ein ‚Autorenhaus‘ verbürgten Rat geben, das Geld aus der Tasche zu ziehen, diese Idee ist in der Tat einzigartig.“ Der Artikel endet: „Ob nun allerdings der Präsident der World Writers Association, der sich während der letzten Frankfurter Buchmesse am Stand des Verbandes offensichtlich noch bester Gesundheit erfreute, in den Büchern des ‚Autorenhauses‘ mit Todesgedanken bedacht werden wird? Das kann man wohl nur bei Herrn Plinke erfahren. Oder man müßte bei bestimmten Sekten anfragen, deren Unternehmen mit drastischen Methoden bekanntlich gleichfalls sehr erfolgreich sind.“ Dagegen verwahrte sich Manfred Plinke öffentlich – und ausschließlich diese Verwahrung in Form einer Presseerklärung hat buchmarkt-online zitiert.

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