Der Bund deutscher Schriftsteller (BDS) in 63128 Dietzenbach hat Barsortimente und vermutlich zahlreiche Buchhandlungen auf unzulässige und unlautere Weise über eine Einstweilige Verfügung gegen die Herausgeber des Deutschen Jahrbuchs für Autoren, Autorinnen 2005/2006 informiert, verbunden mit persönlichen Diffamierungen gegen Manfred Plinke und seinen Autorenhaus-Verlag, heißt es in einer eben verbreiteten Autorenhaus-Presseerklärung.
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Das Landgericht Hamburg hat wegen der Dringlichkeit ohne mündliche Verhandlung mit Beschluss vom 7. März eine Einstweilige Verfügung gegen den Bund deutscher Schriftsteller (BDS) e.V., 63128 Dietzenbach, vertreten durch die Präsidentin Renate Stahl, und gegen Adele Frey-Draxler als Unterzeichnerin und Leiterin der BDS-Geschäftsstelle erlassen. Gegen die einstweilige Verfügung können Rechtsmittel eingelegt werden.
Der Hintergrund: In der neuen Ausgabe des Deutschen Jahrbuchs für Autoren, Autorinnen 2005/2006 wird kritisch über Zuschussverlage berichtet, [mehr…] insbesondere über Verbindungen, Namensgleichheiten und Links im Internet zwischen dem Zuschussverlagskonzern Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe (diese Frankfurter Verlagsgruppe hat nichts zu tun mit den bekannten Frankfurter Buchverlagen), der Brentano Ges. Frankfurt/M. m.b.H. (nicht zu verwechseln mit der Brentano-Literaturgesellschaft), dem sogenannten Bund deutscher Schriftsteller (nicht zu verwechseln mit dem Verband deutscher Schriftsteller (VS) in der ver.di) und einer sogenannten World Writers Association in London.
Wegen des Rechtsstreits hat der Autorenhaus-Verlag die betroffenen Seiten entfernt und das Autoren-Jahrbuch neu drucken lassen – es wird spätestens ab 21. März wieder ausgeliefert.