Die Eichborn AG hat nach eigenen Angaben das erste Halbjahr 2004 mit einem leicht positiven Konzernergebnis abgeschlossen. Während sich der Halbjahresumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 8.586.000 Euro auf 8.084.000 Euro verringerte, sei das Ergebnis im ersten Halbjahr 2004 mit einem Gewinn von 83.000 Euro gegenüber einem Verlust von 254.000 Euro im ersten Halbjahr 2003 deutlich verbessert worden. Die Eigenkapitalquote stieg gegenüber dem Konzernabschluss 2003 von 51 auf 56 Prozent. Im Halbjahresvergleich zu berücksichtigen sei, dass erst im Jahresabschluss 2003 für die Bewertung der Verlagsrechte eine endgültige Form gefunden wurde. Der Halbjahresabschluss 2003 weist daher gegenüber 2004 einen erhöhten Wert der Verlagsrechte aus, sodass die Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr 2004 nur zum Teil sichtbar wird.
Die Vergleichbarkeit würde zudem durch die Änderung der Konzernzusammensetzung erschwert, so die Eichborn AG: Zählten in 2003 noch die Double Fun GmbH und Büro für Berufsstrategie GmbH zum Konsolidierungskreis, wurde in 2004 allein die Pendo Verlag GmbH in den Konzernabschluss einbezogen. Aufgrund der vollständigen Veräußerung dieser Beteiligung im laufenden Geschäftsjahr wird die Pendo Verlag GmbH zum 30.09.2004 entkonsolidiert; wesentliche ergebnisbeeinflussende Effekte seien hieraus nicht zu erwarten.
Spürbare Auswirkungen auf das Ergebnis hätten die Reduzierung der Novitäten
über das laufende Jahr 2004 um rund ein Viertel und die damit einhergehende
Senkung des Personalaufwands im gleichen Umfang. In der traditionell stärkeren zweiten Jahreshälfte habe sich der positive Trend fortgesetzt: Der Umsatz stieg um mehr als zehn Prozent auf rund 20,7 Mio. Euro. Für den Jahresabschluss 2004 erwartet die Eichborn AG ein deutlich positives Ergebnis.