Bühnenverlage haben bei der Künstlersozialkasse keinen Sonderstatus mehr. So muss z.B. der Verlag der Autoren tief in die Taschen greifen – aber da ist fast nichts mehr drin. Marion Victor, Geschäftsführerin des Verlags in Frankfurt am Main, der mit Autoren wie Hans Magnus Enzensberger, Botho Strauß, Urs Widmer oder Dea Loher zu den Großen der Branche gehört, sieht die Existenz des Hauses bedroht, sagte sie die „Frankfurter Rundschau“ im Interview. Denn: „Der Betrag, den jeder Verlag an die KSK abzuführen hat, berechnet sich nach den Autorenhonoraren. Normalerweise machen die zehn Prozent des Umsatzes aus. Bei uns sind es 85. Wir sind ganz anders strukturiert als Buchverlage, wir bestreiten unsere Gemeinkosten mit 15 Prozent des Umsatzes. Wenn wir davon 5,8 Prozent für die Künstlersozialkasse abziehen, gibt es uns nicht mehr“, so Victor.
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