Eine Weihnachtsüberraschung im mehr als doppelten Sinn (und ein Stückchen Weihnachtsgeheimnis, das unsere Branche jetzt bestimmt) bilden die beiden Büchlein,

die gerade erschienen sind: „Die Weihnachtsüberraschung“ (mit einem eigens für dieses Scherz-Geschenkbändchen geschriebenen Gedicht von Robert Gernhardt) und „Als die Zeit im Sterben lag“, eine Originalausgabe im Fischer Taschenbuch mit „Philipp Freybergs erstem Fall“, einem Krimi, der an der Nordsee spielt.
Beiden Titeln nämlich gemeinsam: Geschrieben sind sie von einem Robert Clausen, der sich beim Nachfragen als Pseudonym entpuppt, von dem es beim zweiten Nachfragen heißt: „Das soll nicht gelüftet werden, es ist jemand aus der Branche.“
Also, dann müssen Sie halt ab sofort Ihrem Gegenüber fragend in die Augen blicken: „Bist Du es? Warum traust Du Dich nicht, das Visier zu öffnen?“.
Feigheit vor Kritik kann es nicht sein, denn in beiden Fällen lohnt die Lektüre. Sicher ist nur, dass hier ein Profi am Werk war – der Mann muss andere Gründe haben, in der Deckung zu bleiben. Wer kriegt diese raus? Tipp: Er scheint oft auf Sylt Urlaub zu machen – aber Lothar Menne? Nein, der nicht, das wissen wir genau. Der hat gar keine Zeit zum Schreiben gehabt.
(NB: Wir wissen natürlich, wer der Autor ist. Wenn wir also im nächsten Jahr mit dem Rolls Royce zur Messe kommen, falls eines der Bücher auf den Listen auftaucht, dann dürfen Sie vermuten, dass wir uns unser Schweigen teuer bezahlen lassen.
NB 2: Würden wir natürlich nie tun..
NB 3: Beim längeren nachdenken: Man soll eigentlich nie nie sagen….
NB 4: Robert Clausen, können Sie jetzt noch ruhig schlafen?)