Auf die Kritik aus dem Sortiment an der Broschüre zur ZDF-Sendung „Das große Lesen“ (s. a. BuchMarkt 8/2004, S. 55 und [mehr…]) nimmt nun die Stiftung Lesen, die für den redaktionellen Teil zuständig war, in einem Offenen Brief Stellung. Wir zitieren im Wortlaut:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
es freut uns sehr, dass die Partner ZDF, Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Stiftung Lesen mit der Kampagne „Unsere Besten – Das große Lesen“ das umsetzen konnten, was sich ein großer Teil der Buchbranche seit langem wünschte: ein attraktives und vom Konzept her schlüssiges Lesemarketing-Projekt, das nicht nur zahlreiche Prominente, und über 250.000 Lesefans zum Mitmachen mobilisiert bzw. Millionen Zuschauer vor die Bildschirme lockt – sondern auch ganz aktuell und serviceorientiert dem Buchhandel Pässe zuspielt.
Diesen Ball haben wir der Branche so schnell und passgenau zugespielt, wie es im Rahmen einer solchen Projektdimension einschließlich der für eine TV-Live-Präsentation notwendigen Informations-Sperrfristen möglich ist: in Form einer Kundenbroschüre, die die 50 beliebtesten Titel vorstellt – wenn auch aus Gründen der Geheimhaltung ohne Angabe der Ranking-Position (die nur ganz wenige Eingeweihte beim ZDF kannten) – und bereits 60 Stunden nach Ausstrahlung der Sendung in den ersten Buchhandlungen präsent war.
Sehr erfreut stellen wir fest, dass dieses Zuspiel geglückt ist: die Leseempfehlung ist ein außerordentlich großer Erfolg und wird gerade in vierter Auflage nachgedruckt (Gesamtauflage: 75.000 Exemplare). Wir möchten uns bei allen Beteiligten herzlich bedanken, für kurzfristige Lieferengpässe um Verständnis bitten – und Sie herzlich einladen, bei unserer nächsten Kampagne wieder mit dabei zu sein.“
Christoph Schäfer
Pressestelle
Stiftung Lesen







