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In einem offenen Brief an Dieter Schormann übt Heinrich Riethmüller Kritik an der Informationspolitik des Aufsichtsrats der BBG in Sachen Buchmesse: „Vorstand nicht informiert“

Der offene Brief in Sachen Buchmesse und Volker Neumann im Wortlaut:

„Sehr geehrter Herr Schormann,

in den Feuilletons und Wirtschaftsnachrichten der Presse werden wir darüber informiert, dass der Aufsichtsrat der BBG einstimmig beschlossen habe, den Vertrag mit Herrn Neumann als Messedirektor nicht zu verlängern. Dafür mag es Gründe geben, und es ist in Ordnung, dass solche Personalentscheidungen nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen werden. Nicht akzeptabel aber ist es für mich als Börsenvereinsmitglied, dass eine solche Entscheidung gefällt wird, ohne dass der Vorstand des Börsenvereins daran beteiligt, schlimmer noch, offensichtlich nicht einmal darüber informiert war (mit Ausnahme des Vorstehers). Anders ist die zitierte Meinungsäußerung von Herrn Schultheis nicht zu interpretieren. Dies halte ich für eine grobe Missachtung und Desavouierung des gesamten Vorstandes, der die Politik des Börsenvereins gestalten und nach außen hin auch vertreten soll. Gerade in einer Zeit, in der die Arbeit der Funktionsträger unserer Branche und die Legitimation der Gremien immer wieder in Frage gestellt werden, ist eine solche Entscheidung ohne Einbeziehung der gewählten Vorstandsmitglieder als Repräsentanten unseres Vereins ein Rückschritt. Wieder einmal hat man den Eindruck, dass wichtige Entscheidungen gefällt werden, ohne dass die elementarsten Grundregeln für eine transparente Verbandsdemokratie beachtet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Heinrich Riethmüller“

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